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28 wichtige Ratschläge von TOP-Coaches zu mehr Selbstbewusstsein im Leben

Jeder von uns will im Leben weiter kommen, selbstbewusster und glücklicher werden. Der Coaching-Markt (Geschäft mit der Beratung) ist demnach sehr groß.

Ich persönlich bin der Ansicht, dass die meisten Coaching-Angebote den wenigsten Menschen etwas bringen, weil das eigentliche Problem unter anderem das mangelnde Selbstwertgefühl ist. Eine Studie zeigt, dass lediglich 1% aller Coaching-Teilnehmer, die zum Beispiel zu TOP-Coaches, wie Anthony Robbins gehen, wirklich ihre Ziele erreichen. Nur 1%, und jeder der tausenden Teilnehmer zahlt bis zu 5000€ pro Wochenende. Woran liegt das? Ich denken, das liegt daran, dass Glück und Erfolg Zeit braucht und nicht über ein Wochenende passieren kann. Das braucht Monate bis Jahre und in vielen Fällen eine persönliche Bindung (wie es bei einer Psychotherapie der Fall ist). Dann wird aber auch immer wieder vergessen, den Fokus auf das Selbstbewusstsein/Selbstwert zu legen. Denn was bringt mir Motivation, wenn ich nicht weiß, was ich will, es mir nicht wert bin und frühzeitig das Handtuch werfe? 

Dennoch gibt es 40 sehr gute Ratschläge, an die man sich halten kann, um nachhaltig mehr Erfolg und Selbstbewusstsein im Leben zu bekommen. 

1. Durchhaltevermögen: Wir Menschen neigen von Natur aus dazu, kurzfristige Befriedigung vor zu ziehen, weil wir zu einem sehr großen Teil von unserem Bauchgefühl (Gefühlswelt) und unseren Trieben gesteuert werden. Selbst, wenn die Belohnungsaussicht langfristig groß ist, scheint uns irgendwas ständig einzureden, warum wir kurzfristig denken sollten. Wenn sich zum Beispiel Ergebnisse in einem Lebensbereich, den wir verändern wollen, nicht in wenigen Tagen, Wochen oder Monaten einstellen, haben wir ganz klar das Gefühl: "Lass es, es funktioniert eh nicht, weil (negativer Gedanke)" In der Praxis geben wir dann entweder auf oder suchen nach neuen Strategien, diese Ergebnisse zu erzielen. Wir geben also auf, Game Over und wieder von vorne anfangen.

Wir müssen dieses Gefühl, dass unsere Strategie nicht funktioniert (obwohl sie bewiesen ist) und/oder, dass das Ziel, die Veränderung, welche wir anstreben, nicht funktionieren kann, erkennen. Dann müssen wir es hinterfragen, einfach nicht auf dieses Gefühl hören und weiter machen. Durchhaltevermögen! Nicht Dingen nachlaufen, die schnellen Erfolg versprechen.

2. Nicht allen Beratern glauben: Da draußen gibt es unglaublich viele Coaches, spirituelle Berater oder andere Gurus, die irgendwelche Inhalte predigen. Einige verdienen extrem viel Geld mit Beratung und Produkten. Dies wiederum befähigt sie, sehr viel Werbung für sich zu machen.

Es ist unglaublich wichtig, dass wir erkennen, welche dieser Menschen wirklich zu unseren Bedürfnissen passen und welche absolut nicht. Gerade das, was sich gut verkauft, wie diese ganze Motivations-, Spiritualitäts- und Selbstoptimierungs-Schiene bringt sehr viel Geld. Auch die Themen Abnehmen oder Geld verdienen. Doch bringt uns das wirklich mehr von dem, was wir brauchen, nämlich mehr Selbstbewusstsein? Meistens nicht. Ich persönlich habe sogar die Erfahrung gemacht, noch mehr negative Gefühle und Selbstzweifel zu bekommen, wenn ich vielen dieser Beratern da draußen zuhöre. 

Wenn da draußen also jemand von Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität, Frauen bekommen Geld verdienen oder Abnehmen spricht, prüfe, ob sich diese Menschen wirklich grundlegend mit Psychologie auskennen. Weiterhin ist es wichtig, nicht vielen Personen hinterher zu laufen, sondern maximal 3 bis 5 Berater auszuwählen, von denen man sich Dinge abschaut.

3. Ziele setzen. Zielööö setzen und erreichen: Der Klassiker, den man in so vielen Büchern immer wieder findet. Und auch die Aussage, dass es sich hierbei um einen Klassiker handelt und man ihn in vielen Büchern finden kann, steht in manchen Büchern. Ist dann vielleicht mehr dran als die meisten denken? Ja. Denn Ziele geben unserem Leben eine Richtung, doch viele setzen sich keine wahren Ziele. Die meisten gehen zu logisch an die Sache ran. Bevor wir uns Ziele setzen können, müssen wir nämlich erst mal unsere wahren Wünsche kennen und diese kennt nur das Kind in uns, das nicht verlernt hat, zu träumen. Diese Wünsche sollten dann natürlich auch zu uns passen. Wenn man zum Beispiel nicht wirklich gut in einem Bereich ist (und das auch keine Freude bereitet), muss man das nicht weiter verfolgen.

4. Liebe deine Stärken: Jeder Mensch hat einzigartige Stärken aber eben auch Schwächen. Im Bildungssystem aber auch in den Medien wird uns ständig eingetrichtert, dass wir in vielen Bereichen gut sein sollten und, dass äußere Werte, wie unser Aussehen/Erfolg, wichtig seien. Diese Einstellung ist bis zu einem gewissen Grad hilfreich, sich selbst zu motivieren. Meiner Meinung nach übertreiben es jedoch sehr, sehr viele Menschen damit unbewusst massiv. Dabei vergessen die meisten, dass es nicht darauf ankommt, ständig an Dingen zu arbeiten, die uns nicht leicht fallen, sondern lieber an unseren Stärken.

Beispiel: Einem Top-Model fällt es sehr leicht, äußerlich schön zu sein, sie hat jedoch sehr große Probleme damit, analytisch zu denken. Das TOP-Model hat sich aber sehr lange Zeit auf ihre Stärken konzentriert, was sie so erfolgreich gemacht hat. Genauso kannst du das auch tun. Vielleicht bist du im Bereich Mathematik schwach, kannst aber Menschen extrem gut durchschauen oder bist musikalisch. Stärke deine Stärken, akzeptiere deine Stärken, wenn sie dir nicht wirklich im Weg stehen. Alles andere führt langfristig zu Selbstzweifeln und macht immer wieder depressiv. Fange damit vielleicht in einem Hobby an. Tue mal etwas, was du wirklich gut kannst und wenn du nicht wissen solltest, was es ist, finde es heraus. Ich zum Beispiel bin musikalisch und kann Dinge gut zusammenfassen. Das habe ich aber erst rausgefunden, als ich meine Stärken erkundet und viel ausprobiert habe.

5. Weiterentwicklung: Wenn wir uns nicht stets und ständig in einem Bereich, der uns wirklich liegt, weiterbilden, laufen wir Gefahr, lebenslang das Gleiche tun zu müssen. Dabei ist Wachstum Teil unseres genetischen Codes, denn alles, was lebt, wächst und entwickelt sich weiter. Wenn wir uns eine Zeit lang nicht weiter entwickeln (oder in Bereichen weiter entwickeln, die nicht (mehr) zu uns passen), fühlt sich unser Leben sehr schnell sinnlos und leer an. Wie kann man das ändern? Tue privat aber am besten auch beruflich das, was dich wirklich begeistert und zu dir passt. Lies in diesem Bereich einige Bücher pro Monat (und vielleicht auch einige Seminare pro Jahr) und sammle neue Erkenntnisse - nicht unbedingt neues Wissen. Dazu kann man sich ein Ideen- und Erkenntnisbuch anlegen oder einen Blog schreiben... und wer weiß, vielleicht kannst du dann sogar anderen Menschen in der Zukunft damit helfen.

6. Persönliche Entwicklung: Gibt es vielleicht in deinem persönlichen Leben Dinge, die du mal angehen willst? Vielleicht fehlt dir ein Hobby oder ein Partner? Um das zu schaffen, müssen wir den jetzigen Zustand akzeptieren und die Gefühle, die er auslöst, genau analysieren. Vielleicht fühlst du dich gerade einsam. Dazu kann man zum Beispiel das Konzept der Selbstregulation anwenden:

  • Ist-Zustand und Soll-Zustand genau kennen, akzeptieren und diese Gefühle die sie auslösen zu erforschen.
  • Aktionen zu finden und zu planen, diesem Ziel näher zu kommen. Während der Suche nach Aktionen und der Durchführung sollte der Ist-Zustand nicht verdrängt werden und der Soll-Zustand stets im Kopf gehalten werden.
  • alles, was mit dem Ziel und den Aktionen zutun hat, sollte ausreichend mit Energie versorgt werden, denn ohne Energie kann das gesamte System nicht oder nur sehr langsam anlaufen
  • positive und negative Konsequenzen bezüglich Verhalten, dabei aber weniger vom Bauchgefühl leiten lassen, sondern von den Dingen, die man beobachten und rational auswerten kann (dazu ist es wichtig, alle nötigen Informationen einzuholen, die bei der Zielerreichung hilfreich sein könnten)
  • Für Erfolge (zb. dass man gehandelt hat) belohnen (auch wenn noch keine Ergebnisse da sind) 

7. Kenne deine Bedürfnisse: Um Stress und negativen Gefühlen aus den Weg zu gehen und glücklich im Leben zu sein, ist es wichtig, deine Bedürfnisse zu kennen. Darüber hinaus solltest du diese auch anderen Menschen auf eine angemessene Weise kommunizieren.

8. Kenne Bedürfnisse anderer: Egal, was wir im Leben erreichen oder haben wollen, es sind fast immer andere Menschen involviert. Deshalb versuche, dich in andere Menschen hinein zu versetzen, ohne dich darin zu verlieren. Trainiere die Fähigkeit der Empathie und dir wird immer mehr klar, was Menschen wollen und wie du deine Bedürfnisse mit anderen Bedürfnissen in Einklang bringen kannst.

9. Glaube nicht alles was du siehst: Oft scheinen Dinge wahr, die nicht wahr sind, weil wir zu analytisch denken oder unseren Bauchgefühlen zu stark oder zu wenig vertrauen. Hinterfrage die Dinge objektiv. Ja, es kann schwer sein, nicht daran zu glauben, dass man attraktiv ist, wenn man ständig schlanke Frauen im Fernsehen oder auf Instagram sieht. Doch diese Gefühle musst du erkennen und hinterfragen.

10. Glaube nicht, was du gelernt hast: Glaubenssätze kommen oft aus unserer Kindheit, können aber auch durch Konditionierung (klassisch oder instrumentelle) Konditionierung entstehen. Es handelt sich hierbei um Grundannahmen, wie etwas in dieser Welt ist oder funktioniert. Diese Glaubenssätze müssen wir, in den Bereichen, die uns schwer fallen, aufspüren und nach und nach abbauen. Nur so können wir den Inhalt des Glaubens nicht mehr erleben.

Genauso schwer kann es sein, daran zu glauben, dass man Geld hart erarbeiten muss, wenn die eigenen Eltern genau das immer gesagt haben. 

11. Weisheit vor Wissen: Es ist nicht so wichtig, viel Wissen anzusammeln, sondern dieses Wissen in die Praxis umzusetzen, bzw. aus diesem Wissen Erkenntnisse zu sammeln und auf diese Weise klüger zu werden.

12. Gib 110%: Bei allem, was du tust, gib nicht 70% oder 200%, sondern 110%. Auf diese Weise garantiert man eine Weiterentwicklung und verhindert eine Überarbeitung.

13. Handle aus intrinsischer Motivation: Tue die Dinge nicht, um besser bei anderen anzukommen, sondern um deine Stärken und Wertvorstellungen besser zum Ausdruck zu bringen. Anfänglich wird man dadurch vielleicht gegen Wände laufen, langfristig wird es sich vielfach auszahlen.

14. Erfinde nichts neu: Um erfolgreich oder glücklich zu werden, musst du das Rad nicht neu erfinden. Selbst große, super-intelligente Wissenschaftler, wie Albert Einstein, sind durch die Verarbeitung von Informationen und ihrer Leidenschaft zum Themen, auf neue Erfindungen und Erkenntnisse gekommen. Dazu mussten sie jedoch wissen, wo ihre Stärken liegen. Bei Albert Einstein ist es vielleicht das analytische Denken, bei anderen Menschen ist es vielleicht eine künstlerische Ader.

15. Du musst nicht perfekt starten: Manchmal muss man eine Sache einfach in die Tat umsetzen und schauen, was passiert. Wenn das Ergebnis dann nicht perfekt ist, lernt man draus und macht es dann später besser. Außerdem sollte man auch abwägen, wie lange es dauert, bis ein Verhalten wirklich zu Ergebnissen führt. 

16. Lebe im Hier und Jetzt: Es ist extrem wichtig, im Hier und Jetzt zu leben, da dies das Portal in die Zukunft ist. Je nachdem, was du im Hier und Jetzt denkst und tust, bestimmt dein zukünftiges Leben. Egal, ob du mit 17 damit anfängst oder erst mit 40. Egal, ob du jetzt oder erst in 3 Jahren die Wirkung deiner Gedanken und Taten erkennen kannst. Was jetzt in deinem Kopf vorgeht, bestimmt deine Zukunft und was ich persönlich bei mir und anderen beobachtet habe, ist, dass langfristig anhaltend negative Gedanken uns meistens nicht weiter bringen, sondern langfristig behindern. Sie sind meistens ein Zeichen, dass wir etwas unternehmen müssen, um sie zum Positiven zu ändern. Gerade bei psychischen Problemen oder Schicksalsschlägen ist es unglaublich wichtig, ins Hier und Jetzt zu kommen. 

17. Genieße das Hier und Jetzt: Konditioniere und verinnerliche, den jetzigen Moment zu genießen und zu akzeptieren. Du hast diesen Moment durch deine eigenen Gedanken und Handlungen angezogen. Dafür solltest du Gott bzw. das Universum danken, indem du diesen Moment 100% annimmst. Das klappt unter anderem durch Entspannungsübungen, in denen man sich im Gefühl der Dankbarkeit übt.

18. Dankbarkeit: Ein weiterer Punkt, der zu mehr Selbstannahme und Selbstbewusstsein führt, ist die Dankbarkeit. Viele denken jetzt, dass es sich hierbei um eine Banalität handeln könnte. Genau dieser Gedanke führt dazu, dass wir die Dankbarkeit nicht 100% ernst nehmen. Dankbarkeit ist eines der Gefühle, die mehr von dem anziehen, wofür wir dankbar sind - bzw. mehr von dem, was sich auf dieser dankbaren Schwingung befindet, wenn wir unsere Ziele kennen. Das heißt, dass wir zum Beispiel für unsere derzeitige Partnerschaft dankbar sind, obwohl sie nicht perfekt ist (wir aber wissen, was wir uns in einer Partnerschaft erhoffen), werden wir langfristig diese Partnerschaft bekommen. Bei Lebensumständen, die nicht mehr erträglich sind, (wie eine toxische Beziehung, bei der Gewalt vorliegt), muss sich natürlich psychologische Hilfe geholt werden.

19. Spiritualität: Religion und Spiritualität spielt im Leben sehr vieler Menschen eine wichtige Rolle. Auch ich habe beides für mich entdeckt, denn ich bin persönlich der Überzeugung, dass Spiritualität Religion nicht ausgrenzt, wenn man richtig damit umgeht. Jedoch darf man es damit auch nicht übertreiben, es sollte eine zentrale Ergänzung zu vielen anderen Erfolgs-Tipps sein, wie zum Beispiel das Selbstbewusstsein. Außerdem darf man bei diesen Sachen nicht den Fehler machen in "Gesetzlichkeit" und Leistungsdenken abzurutschen. Geistige Übungen bringen nicht mehr, wenn man sie exzessiv oft ausführt, sondern regelmäßig und langfristig.

20. Investiere dein Geld richtig: Viele Menschen investieren ihr Geld zu viel in Dinge, die sie eigentlich nicht brauchen aber zu wenig Geld in Sachen, die sie brauchen. Investiere dein Geld in Dinge, von denen du mehr im Leben haben willst und brauchst. Das ist vielleicht gerade nicht die neue Marken-Handtasche, sondern vielleicht ein Seminar oder Coaching für mehr Selbstbewusstsein... oder in einem anderen Bereich. Vielleicht sind es aber auch Ressourcen, die du benötigst, um im Leben beruflich oder privat weiter zu kommen. Ich persönlich investiere Geld in Werbung. Auch an dieser Stelle ist es sehr wichtig, langfristig zu denken. Investitionen müssen sich nicht sofort aber langfristig (Monate bis Jahre) bezahlt machen.

21. Weniger um sich selbst kreisen: Oft sehe ich bei Menschen, dass diese unbewusst denken, dass alle jene Ziele haben, die sie selbst haben. Jeder will abnehmen, viel Geld verdienen oder viele hübsche Frauen gewinnen, um um sich wertvoll fühlen zu dürfen, muss man das auch tun. Daraus entsteht ein extremes Konkurrenzdenken und "um sich selbst kreisen", das dazu führt, dass sich unsere Wahrnehmung stark zum Negativen ändert. Plötzlich sind wir zu dick, obwohl wir schon einigermaßen schlank sind, oder wir erkennen nicht die tollen potenziellen Traumpartner, die sich bereits in unserer Umgebung befinden.

22. Verantwortung übernehmen: Wenn es eines ist, was wir immer wieder von TOP-Coaches zu hören bekommen, dann ist es: "Wem du die Schuld gibst, gibst du die Macht." Damit ist natürlich die Macht über unsere Gedanken und Gefühle gemeint, welche natürlich die Ursache für unsere Wahrnehmung und unser Verhalten sind.

Wenn die Dinge nicht so gut laufen, suchen wir gewöhnlich nach anderen Umständen und Personen, die wir für unsere negativen Resultate und Erlebnisse verantwortlich machen. Im schlimmsten Fall machen wir einfach die ganze Gesellschaft oder die gesamte Welt verantwortlich. Schuld ist die Wirtschaftslage, unsere Eltern, unsere Firma, die Produkte oder unser Chef.

Natürlich sind wir nicht verantwortlich für negative Dinge in unserem Leben. Dennoch haben wir sie entweder 1. irgendwie in unser Leben gelassen oder 2. interpretieren sie und reagieren auf eine bestimmte weise auf sie. Vielleicht sind wir nicht dafür verantwortlich, dass die Wirtschaft in einem Bereich nicht so läuft, wie wir wollen. Wir sind jedoch dafür verantwortlich, wie wir damit umgehen und worauf wir uns konzentrieren. Das bestimmt nämlich darüber, was wir in der Zukunft wahrnehmen, wie wir handeln/reagieren und wie sich unser gesamtes Leben entwickeln wird.

In dem Wort Verantwortung steckt das Wort "Antwort". Es bedeutet also, auf schlechte Ereignisse gut zu antworten, wodurch man die Macht über seine Wahrnehmung und somit über sein Leben erlangt. Eine der einfachsten Formen zu antworten ist es, sich auf seine Ziele zu fokussieren und sich durch nichts und niemanden davon abhalten zu lassen, seinen Weg zu gehen.

Einer der bedeutendsten Psychologen des 20. Jahrhunderts war Victor Frankl. Er sagte einmal: "Ich habe die Macht zu entscheiden, wie ich die ganze Situation einschätzen will und das führt dazu, wie meine Zukunft verlaufen wird."

Wie gut ist es dann noch, die Verantwortung an andere Menschen, Institutionen oder die Gesellschaft abzugeben? Nicht gut, weil wir selbst die Leittragenden von dieser Einstellung sind.

Also: Verantwortung übernehmen für die Erreichung der eigenen Ziele, dafür, was du sehr gut kannst, wie die Menschen auf dich reagieren und an welche Menschen und Umstände du kommst.

23. Verzeihe dir: Oft gehen wir mit uns selbst hart ins Gericht, wenn wir Fehler machen oder es noch nicht so gut läuft. Das sind jedoch wieder negative Gefühle und Gedanken, die mehr ihres gleichen anziehen. Versuche also, auch diese Gedanken zu erkennen und zu ändern.

24. Positive Fragen: Erkenne, wann du negative Fragen stellst, wie: "Warum wird es für uns nicht gut laufen?" Frage lieber: "Warum kann ich aus der Situation jetzt das beste machen? Unser Gehirn findet auf jede Frage unbewusst Antworten.

25. Ängsten stellen: Mutig ist nicht, wer keine Ängste hat, sondern wer trotz seiner Angst Schritte setzt um sie Schritt für Schritt zu überwinden. Angst ist wie Dunkelheit, die wir nicht durch Druck und den Willen ändern können. Sie lässt sich nicht bekämpfen oder verdrängen, dadurch wird sie nur stärker. Wir können sie nur beobachten und überstrahlen. Wie überstrahlt man Angst? Durch positive Gedanken und Dankbarkeit.  Deshalb ist es wichtig, sich seinen Ängsten zu stellen und dabei die Gedanken und Gefühle zu beobachten. Weiterhin müssen wir unbedingt oft Dankbarkeit für unsere Fähigkeiten (zum Beispiel essen und sprechen, schreiben) und für Dinge, wie Familie, Wohnung, geliebte Menschen und andere Dinge zu empfinden.

Eine weitere Möglichkeit, Ängste zu überstrahlen, ist das Visualisieren und Setzen großer Ziele. Deshalb sollten wir auch regelmäßig (am besten täglich) unsere Ziele aufschreiben und ihre Verwirklichung visualisieren. 

Vom Verstand her kann man die Ängste hinterfragen und drüber nachdenken, wie viele Ängste der Vergangenheit wirklich etwas positives bewirkt haben. Meistens sind nicht einmal 5% der Ängste jemals auch nur ansatzweise eingetreten.

Das Leben besteht aus Aneinanderreihungen einzelner Tage. Je mehr wir dankbar sind und Ziele visualisieren, desto weniger Angst können wir haben. Wenn wir dann noch Vertrauen in Gott oder das Universum vertiefen, wird das die Ängste sukzessive abschwächen.

Um Gefühle zu positivieren bietet es sich an, Dinge zu tun, die glücklich machen. Dazu gehört zum Beispiel: Musik hören, Hobbies nachgehen, lustige und spannende Filme schauen, Vergangene Erfolge aufschreiben und Aufschreiben wofür man dankbar sein kann.

Der letzte Punkt, der Ängste schnell schwächt ist, mit einem starken Menschen zu sprechen. Wie würde diese Person jetzt wohl vorgehen? Was sagt diese Person zu der Angst?

26. Schlafe ausreichend: Negative Gefühle und Angst können auch durch zu wenig oder schlechten Schlaf entstehen. 7-9 Stunden Schlafen muss jeder Mensch mindestens haben. 6 Stunden Schlaf oder noch weniger ist für die meisten Menschen zu wenig. Zu wenig schlafen führt auch dazu, dass das Immunsystem geschwächt wird, Stress und Kopfschmerzen treten viel wahrscheinlicher ein, der Hormonhaushalt (vor allem die Sexualhormone) werden gestört und das Sterberisiko steigt, wobei die Lebenserwartung langfristig sinkt.

27. Wachse an Problemen: Wenn man alle philosophischen Ausführungen runter bricht und sich die Aussagen aller Erfolgs-Coaches anschaut, stellt man eins fest: Nicht unser Problem ist unser Problem, sondern wie wir damit umgehen - egal, wie schlimm das Problem auch sei. Denn das Gesetz lautet: Wie innen so außen, und nicht umgekehrt. Wenn also ein Problem vorherrscht, wie zum Beispiel das Ausbleiben von Kunden, geht es nicht um das Problem an sich, sondern wie wir darauf reagieren. 

Ein Problem hat weniger Macht über uns, wenn wir gedanklich und gefühlsmäßig nicht in ihm bleiben. Wir können nicht alle Geschehnisse beeinflussen und werden immer mal wieder ins Wasser fallen. Wenn ein Problem auftritt sollten wir aktiv werden und uns mental und physisch mit der Lösung des Problems beschäftigen. Das bedeutet: Nicht mit dem Problem, sondern mit der Lösung. Wenn wir die Lösung nicht kennen, sollten wir das erwünschte Ergebnis, wie neue Kunden bekommen, regelmäßig visualisieren und dieses Gefühl, es zu besitzen, tief in uns fühlen. Dann müssen wir natürlich auch ins Handeln kommen und die entsprechenden Schritte einleiten. die es uns in der Praxis ermöglichen, das Problem zu lösen.

Wir sollten daher Probleme niemals als endgültig oder als persönlich ansehen, sondern uns immer und immer wieder klar machen: Es existiert eine Lösung und wir können wieder glücklich sein. Um diese Lösung aber zu finden, müssen wir uns mental auf das Ergebnis fokussieren, welches wir bekommen, wenn das Problem gelöst ist. Schaffen wir das alleine nicht, ist es auch ratsam, professionelle Hilfe bei einem Berater oder Psychotherapeuten zu suchen. Hinter jedem Problem liegt eine Herausforderung, die auch ein Geschenk für uns in den Händen hält. Selbst Ängste (wie zum Beispiel soziale Ängste) können manchmal darauf hindeuten, dass uns beruflich oder privat ein Gefühl fehlt, was wir mehr spüren wollen. Schaffen wir es, dieses Geschenk (vielleicht sogar eine Goldgrube) zu finden, kann es sogar passieren, dass wir glücklicher werden als viele andere in diesem Bereich.

Weiterhin bilden Probleme eine Chance, unseren Einflussbereich zu erweitern. Denn bei einem Problem müssen wir unsere Komfortzone erweitern. Dies führt dazu, dass neue, schöne oder sogar wunderbare Dinge für uns entstehen können, auf die wir jetzt noch gar nicht kommen. Auch unsere Fähigkeiten, wie soziale Kompetenzen, können sich dadurch verbessern. Deshalb ist es so wichtig, bei Problemen nicht nur nach Lösungen, sondern auch nach neuen Fähigkeiten zu suchen.

28. Besser mit Problemen umgehen: Sobald ein Problem auftaucht, kann man sich eigentlich direkt klar machen, dass hier eine Chance zum Wachstum ist. Diese Chance kann man aber nur ergreifen, wenn man das Problem nicht verdrängt aber sich auch nicht zu sehr damit beschäftigt. Auf keinem Fall darf man sich mit seinem Problem oder den dazugehörigen Gedanken/Gefühlen identifizieren... oder eben es komplett verdrängen. Meistens ist es schon mal sehr gut, dieses Problem zur Kenntnis zu nehmen und es, und die dazugehörigen Gedanken, zu akzeptieren. Nur wenn wir etwas annehmen und akzeptieren, können wir es auch ändern.

Dann kann man die Dinge aus Punkt 27 verinnerlichen und sich zudem folgende Fragen regelmäßig stellen: Was ist gut an diesem Problem? Was ist noch nicht perfekt, sodass dieses Problem entstehen konnte? Wie fühlt es sich mit allen Sinnen an, wenn das Problem gelöst ist? Welche Lösungsmöglichkeiten und Menschen, die mir bei der Lösung helfen können, gibt es? Welche sind die besten Möglichkeiten und wie kann ich sie praktisch anwenden? Wie kann ich bei der Problemlösung gut und mit Freude zum Ziel kommen?

Wenn Probleme oft oder immer wieder auftauchen, kann das damit zusammenhängen, dass man, ohne es zu wissen, etwas denkt, was dieses Problem hervorruft.