Ehe- und Familienberatung: 7 Tipps für mehr Glück in Ehe und Familie

Die Ehe und Familienberatung gibt viele nützliche Tipps, um ein glückliches Miteinander zu ermöglichen. Damit auch die in ihrer Ehe und Familie maximal zufrieden sein können, möchte ich Ihnen in diesem Artikel die TOP-7 Tipps für eine gute Ehe aus der Familienberatung zeigen.

Ehe- und Familienberatung - Tipp #1: Wählen Sie den richtigen Partner damit es erst nicht zu einer Trennung kommt

Der wahrscheinlich wichtigste Tipp den man in Bezug auf Ehe- und Familienberatung geben kann ist, dass man sich den richtigen Ehepartner bzw. Lebenspartnerin aussuchen muss. Sehr oft sehen wir, dass Menschen sich einen Partner aussuchen, der nicht zu ihnen passt oder psychische Probleme hat, wodurch die Ehe früher oder später in die Brüche gehen muss.

Oft sagt man, dass sich Gegensätze anziehen, doch in einer Partnerschaft bleibt lange zusammen, was sich in Wertvorstellungen ähnelt. Sind sie also ein Freiheitsliebender Mensch, werden Sie mit mit einem Partner zurecht kommen, der ebenfalls freiheitsliebend ist. Ist Ihnen Ehrlichkeit aus intrinsischer Motivation wichtig, werden Sie sich mit einem Partner lange gut verstehen, bei dem es genauso ist.

Achten Sie gut darauf, dass der Partner keine Psychische Störung hat, mit der Sie nicht umgehen können. Ein Beispiel: Ca. 3% der Frauen haben eine Borderline-Persönlichkeitsstörung (hier Borderline Test) und 3% der Männer haben eine narzisstische Persönlichkeitsstörung (hier Narzissmus Test). Diese Menschen überschütten Ihre Partner am Anfang mit Liebesbekundungen, um sie dann im späteren Verlauf der Ehe oder Beziehung abzuwerten und emotional zu missbrauchen. Beobachten Sie also Ihren Partner gut prüfen Sie, ob mit ihm alles im normalen Bereich ist oder, sofern es sich um eine Störung handeln sollte, mit einem Psychiater gesprochen wird.

Ehe- und Familienberatung - Tipp #2: Offen über Probleme sprechen

Lange ging man in der Paartherapie davon aus, dass Finanzen, die Wohnsituation oder unterschiedliche Charaktere der Hauptgrund für Zufriedenheit oder Unzufriedenheit in einer Partnerschaft ist. 

Heute weiß man jedoch, dass kein Faktor wichtiger ist, als die Kommunikation innerhalb der Ehe und Partnerschaft.

Oft entstehen ernsthafte Probleme, weil nicht über kleinere Probleme, Gefühle oder unerfüllte Bedürfnisse, wie mehr Sex und Liebe, gesprochen wird. In der  Ehe- und Familienberatung geht deshalb darum, über Probleme und Engpässe in der Familie zu sprechen und Lösungen zu finden. Hierbei sollte man Bedürfnisse und Gefühle mitteilen und konkrete Situationen und Verhalten ansprechen.

Es ist wichtig, sich nicht auf die Probleme zu konzentrieren und den Partner mit Vorwürfen zu konfrontieren, sondern sich mehr auf der Lösungsebene zu bewegen. Formulieren Sie einen Wunsch, anstatt eines Vorwurfs und arbeiten Sie dann mit den Bedürfnissen Ihres Partners konkrete Lösungsvorschläge aus.

Beispiel: Nicht: "Du verletzt mich", sondern "Ich fühle mich verletzt.", Nicht: "Kümmer dich endlich mal um dein Zimmer", sondern: "Ich wünsche mir, dass du dich um dein Zimmer kümmerst."

Ehe- und Familienberatung - Tipp #3: Unabhängig vom Partner machen

Uns wird langweilig. Wir bekommen negative Gefühle. Wir streiten uns mit einem Freund. Hier dürfen wir nicht den Fehler machen zu glauben, dass der Lebenspartner immer für alle Probleme bereit steht. Wir müssen selbst die Verantwortung übernehmen und nach Lösungen suchen, ohne immer wieder den Partner um Rat zu fragen, denn dadurch machen wir uns von ihm abhängig.

Unser Partner ist weder eine Putzfrau, noch ein Psychologe oder Unterhalter. Auch in einer langjährigen Beziehung sind wir immer noch für uns selbst verantwortlich. Wir dürfen niemals davon ausgehen, dass der Ehepartner dazu da ist, um unser Leben zu erleichtern und schon gar nicht, um uns zu dienen.

Ehe- und Familienberatung - Tipp #4: Liebe und Dankbarkeit nach der Verliebtheitsphase

Am Anfang der Ehe war alles noch etwas ganz Besonderes und man konnte sich vor Komplimenten und Geschenken nicht retten, aber jetzt? Gerade bei Ehepaaren, die sehr schnell nach dem Kennen Lernen heiraten vergessen oft, dass die Phase der Verliebtheit nicht ewig anhält.

Nach einigen Monaten bis Jahren kommt nämlich die echte Liebe, die weniger mit Schmetterlingen im Bauch zutun hat. Zu dieser Liebe verpflichtet man sich, es ist ein Bund, weshalb auch immer von "Heiligen Bund der Ehe" gesprochen wird. Es ist noch immer etwas Besonderes aber auf einer tieferen, vertrauteren Ebene. Aus diesem Grund sollte man dankbar sein, dass man in so einer intakten Beziehung miteinander lebt. Zur Dankbarkeit gehört auch, dass man diese täglich fühlt und sich in der Ehe gegenseitig zeigt wie wertvoll diese Verbindung für uns ist.

Ehe- und Familienberatung - Tipp #5: Keine Schuldzuweisungen

Geben Sie bei Angst, Frustration oder anderen Problemen nicht Ihrem Partner die Schuld. Mit einer Schuldzuweisung geben Sie nämlich Macht über Ihre Gefühle ab und Ihr Gehirn hat nicht die Chance, mit voller Stärke eine Lösung zu finden. Denken Sie lieber in Ruhe über die Probleme nach und recherchieren Sie, welche Lösungen es geben könnte. Erst dann sprechen Sie in einem ruhigen Ton mit Ihrem Partner, wenn Sie sich schon einen Überblick darüber verschafft haben, was genau Ihr Problem ist!

Weiterhin ist es völlig normal, dass Sie und auch Ihr Partner mal schlechte Tage haben und negativ gelaunt sind. Wenn das sehr oft vorkommt und Sie nicht damit umgehen können, lassen Sie sich am besten von einem Psychotherapeuten beraten. Es kann sich nämlich auch um eine psychische Störung handeln.

Wenn es jedoch ab und zu mal vorkommt, dass Sie oder der Partner schlecht gelaunt oder traurig sind, versuchen Sie darüber zu sprechen und es zu akzeptieren. Statt Ihren Partner zu drängen, sollten Sie auch diese negativen Tag akzeptieren und ihm stattdessen Freiraum geben, wenn er ihn mal braucht.

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