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Hilfe bei akuten psychischen Problemen

Hausarzt: Der Hausarzt ist die erste Anlaufstelle für Probleme aller Art, denn er kennt sich (allein schon aus Erfahrung) damit aus, wann psychische Probleme vorliegen. Bei einem Verdacht wird er sofort an einen Psychiater überweisen, bei dem sich dann alles andere klären lässt. Hier muss man aber unbedingt darauf achten, alle Beschwerden genau zu beschreiben und nichts aus Scham zurück zu halten. Egal, welche Probleme vorliegen: Es gibt immer viele weitere Menschen, die ebenfalls diese Probleme haben. Außerdem hat der Hausarzt eine Schweigepflicht, weshalb auch sonst kein Mensch etwas erfahren wird. Deshalb bitte nichts zurück halten.

Psychiater/Neurologe: Gerade Psychiater sind darauf spezialisiert, psychische Erkrankungen zu erkennen, sie können direkt Labor-Tests veranlassen und Medikamente verschreiben. Wenn es sich um psychische Erkrankungen handelt, leitet der Psychiater sofort zu einem Psychotherapeuten weiter, darf Medikamente verschreiben und bietet vielleicht auch selbst Psychotherapie an. 

Sowohl der Hausarzt als auch der Psychiater haben ein Medizinstudium und eine entsprechende Facharztausbildung. Bei dem Hausarzt ist es die Allgemeinmedizin. Bei einem Psychiater ist es in der Regel Psychiatrie, Psychotherapie oder Neurologie.

Psychotherapeuten vermitteln Hilfsmittel, um mehr Kontrolle und Einsicht in das eigene Denken, Fühlen und Verhalten zu schaffen. Gerade Überzeugungen, Glaubenssätze und Verhaltensmuster werden mit ihnen aufgedeckt, bearbeitet und positiv verändert. Weiterhin bearbeiten sie familiäre bzw. partnerschaftliche Konflikte und therapieren psychische Störungen. Jeder, der Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse ist, hat Anspruch auf die Behandlung durch einen Psychotherapeuten, ohne zum Arzt gehen zu müssen.

Telefonseelsorge: Dies ist ein Beratungsangebot der katholischen und evangelischen Kirche, das man kostenlos und anonym erreichen kann: 0800 111 0 111 (evangelisch) und 0800 111 0 222 (katholisch).

Rettungsdienst: Der Rettungsdienst ist in akuten Situationen, in denen eine starke Selbst- und/oder Fremdschädigung von statten geht/gehen könnte, immer erreichbar. Dies kann zu einer kurzfristigen oder langfristigen Aufnahme in eine psychiatrische Klinik führen.

Was bei vielen Menschen auch vorliegen kann: Fühlst du dich ab und zu mal einsam, unerfüllt, suchst nach dem Sinn des Lebens und wünschst dir insgeheim eine bessere berufliche und/oder private Lebenssituation? Du leidest nicht unter der Situation, würdest aber dennoch dein ganzes Geld geben, wenn dir jemand Lösungen für diese Probleme geben könnte? Hast du vielleicht schon viel Zeit und auch Geld an irgendwas gelassen, das dir mehr Erfüllung in manchen Lebensbereichen, wie Dating, Liebe, Gesundheit, Geld oder Sinn im Leben, versprochen hat? Wenn dadurch keine massiven Schädigungen eingetreten sind, liegt mit sehr hoher Sicherheit ein schwaches Selbstwertgefühl vor. Hier sind 5 Tipps, wie du dein Selbstwertgefühl stärken kannst.

Egal, um welche Probleme es sich handelt: Denke immer daran, dass du Selbstverantwortung übernehmen musst. Gehe noch heute die ersten Schritte, etwas dagegen zu tun, indem du dir Hilfe holst und/oder auch an dir selbst arbeitest. Dein Leben kann und wird sich verändern aber nur, wenn du jetzt die Kraft sammelst und handelst!