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Kognitive Dissonanz: Wie wir durch sie kognitiv depressiv oder glücklich werden

Was ist eine Kognitive Dissonanz? Dazu sollten wir uns erst einmal anschauen, was eine Kognition ist. Eine Kognition ist die Fähigkeit, wichtige/relevante Signale aus der Umwelt wahr zu nehmen und darauf angemessen zu regieren. Dies geschieht durch Kognitive Fähigkeiten, wie Wissen, Wahrnehmung, unbewusste Gedanken (zb. Überzeugungen und Glaubenssätze aus der Kindheit), automatische Gedanken, Nachdenken, Abstraktion und so weiter. Also alles, was man braucht, um mit seiner Umwelt gut interagieren zu können.

Eine Kognitiv Dissonanz beschreibt einen unangenehmen Gefühlszustand, in dem man sich befindet, wenn Gedanken (zb. Glaubenssätze, automatische Gedanken oder unbewusste Assoziationen), Gefühle und Handlunge nicht zusammenpassen. Also zum Beispiel eigene unbewussten Gedanken und die Handlungen anderer Menschen, welche man sieht. Oder aber auch eigene unbewussten Gedanken und das, was man wahr nimmt. 

Eine Kognition ist das Zusammenspiel aus Gedanken, Gefühlen, Wahrnehmung und Handlungen. Es ist also die Fähigkeit, Informationen durch Gedanken, Gefühle und Handlungen zu verarbeiten und Ausdruck zu verschaffen. Dabei muss man verstehen, dass diese Dinge 90% unbewusst ablaufen. Aus diesem Grund ist es meist unmöglich, dass man Ziele, wie das Verändern von einer Handlung, durch bloße Willenskraft erreichen kann.

Die Kenntnisse, die wir durch Erfahrung erwerben sind deshalb ein Resultat, was wir unbewusst denken über uns und die Welt - und natürlich auch, was wir selbst an Ressourcen mitbringen. Eine Ressource ist zum Beispiel ein Talentleitmotiv, wie "Fokus" oder "Vorstellungskraft". Die Vorstellungskraft kann dann zu einem Talent, wie zum Beispiel "Musikalität" führen.

Kleines Beispiel: Man denkt unbewusst, dass man schnell abnehmen kann, doch das Körperfett abnehmen dauert doch länger, nämlich mehr als 2 Monate. Gleichzeitig sieht man ständig dünne Frauen im Internet. In diesem Fall hat mein ein negatives Gefühl, weil die unbewussten Gedanken nicht mehr mit den Handlungen übereinstimmen - denn man müsste längst schlank sein.

Eine Kognitive Dissonanz ist also eine positive Enttäuschung, bei der wir uns selbst nicht wirklich bewusst sind, was uns in uns selbst getäuscht hat.

Eine Kognitive Dissonanz kann dadurch gelöst werden, wenn wir unser Verhalten ändern oder unsere Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze, Wahrnehmung, Einstellung, unbewusste Gedanken, automatische Gedanken oder Überzeugungen aus frühsten Zeiten. Oft reicht es bereits dysfunktionale Gedanken (automatische Gedanken) zu lösen, die wir uns nicht mehr bewusst sind, wie zum Beispiel:

  • "Es muss schnell passieren."
  • "Alle tun das, also muss ich auch tun."
  • "Ich bin nun einmal schüchtern."
  • "Ich muss jetzt sehr selbstbewusst oder perfekt auftreten."
  • "Wenn es jetzt schon nicht so gut läuft, wird es immer schlechter laufen."

Das erfordert jedoch oft sehr viel Arbeit, weshalb viele eine Kognitiv Dissonanz unbewusst durch kurzfristig geplantes Verhalten ändern. Dieses Verhalten kann sehr schädlich sein, weil unser Gehirn tendenziell alles schnell haben will und triebgesteuert ist. Dieses Verhalten kann dann zur Gewohnheit werden und uns depressiv machen.

Beispiel: Wir haben einen kognitive Disonanz verspürt, als wir gesehen haben, dass andere Menschen sehr viel Geld im Internet verdienen mit relativ wenig Arbeit. Wie Said Shiripour mit seiner Masche. Nun wollen wir diese Kognitive Dissonanz, die wir dadurch gespürt haben, auflösen, indem wir nach Möglichkeiten suchen, wie wir ebenfalls schnell an dieses Ziel kommen. Dabei fallen wir immer wieder auf Betrug rein, weil wir nicht an unseren Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze, Wahrnehmung, Einstellung, unbewusste Gedanken, automatische Gedanken oder Überzeugungen aus frühsten Zeiten arbeiten. Nun hat sich dieses Verhalten gefestigt und wir fallen ständig auf Betrug und neue Maschen rein. Dadurch verlieren wir ständig Geld und Zeit und kommen da nicht mehr alleine raus.

In diesem Fall ist oft eine Kognitive Verhaltenstherapie oder Coaching von Nöten, diese Kognition (Zusammenspiel aus Gedanken, Gefühlen und Handlungen) wieder zu lösen.

 

 

Auf der anderen Seite steht die kognitive Konsonanz, die manche auch als kognitive Resonanz. bezeichnen. Sie macht sich dadurch bemerkbar, dass wir in Einklang mit unseren unbewussten Gedanken, Gefühlen und Handlungen und anderen kognitiven Eigenschaften, wie Wissen, Wahrnehmung (Hören, Riechen, Schmecken.. usw), unbewusste Gedanken (zb. Überzeugungen aus der Kindheit) und so weiter agieren.

Das bedarf meistens intensive Persönlichkeitsentwicklung und/oder Therapie.

Wir müssen dazu rausfinden, wer wir sind, was wir wollen, was unsere Stärken sind, was wir unbewusst denken (also meistens fühlen), wohin uns unsere Triebe treiben und wo die Reise hingehe soll. Weiterhin ist es wichtig, langfristig (über die meisten 2-8 Jahre zu denken) und unbewusste Meinungen, Gedanken und Überzeugungen aus der Kindheit aufzudecken. Nur so kann man kognitive Resonanz im Leben aufbauen.

Um die Kognitive Dissonanz zu verändern ist es also notwendig bewusst, unbewusste Gedanken zu ändern. Weitere Beispiele um eine Kognitiv Dissonanz zu ändern:

  • neue Elemente in den Denkvorgang einfließen lässt, wie zum Beispiel den Faktor Zeit oder sich bewusst macht, dass es Faktoren gibt, die man noch nicht kennt (zum Beispiel ein Gott oder das Gesetz der Resonanz), oder aber auch unsere Triebe, die immer alles schnell haben wollen
  • Subtraktion negativer Elemente der kognitiv Dissonanz, durch Umbewertung, Uminterpretation oder direkte Veränderung des Verhaltens.
  • unbewusste Überzeugungen und Glaubenssätze ändert - mehr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein aufbaut
  • Wenn man dies nicht in die Kognitive Dissonanz einbaut, können daraus sehr negative Gefühle und Handlungen entstehen, die man sich selbst nicht erklären kann. Durch diese negativen Gefühle kann es passieren, dass ein Mensch, aufgrund es Gesetz der Resonanz immer mehr ähnliche Gedanken, Gefühle und Situationen in sein Leben zieht.