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Spazieren gehen: Warum es Körper, Geist und Seele sehr gut tut

Egal ob Sommer oder Winter, ob allein oder mit Hund - Spazieren gehen tut jedem Mensch gut. In diesem kleinen Artikel wollen wir aufzeigen, warum das so ist und welche Effekte das Spazieren gehen auf unsere Gesundheit hat. Zudem erfahren Sie dann auch noch, wo Sie spazieren gehen können.

Spazieren gehen stärkt dein Immunsystem: Das Spazieren gehen ist wahrscheinlich die einfachste, preiswerteste und flexibelste Möglichkeit, das körpereigene Immunsystem zu stärken. Man braucht keine Ausrüstung, man muss sich nirgendwo anmelden und an einen Zeitplan halten braucht man sich auch nicht.

Spazieren gehen verbrennt zusätzlich Kalorien: Pro Stunde verbraucht der Körper eines durchschnittlichen Menschen 280 Kalorien (kcal) beim Spazierengehen. Das ist ein Kalorienverbrauch, der ungefähr 3 mal geringer ist als der Kalorienverbrauch beim Joggen.

Es handelt sich hierbei also ganz klar um eine gesunde Tätigkeit, die sich auch auf das Körpergewicht auswirkt. Wer also langfristig abnehmen will, sollte öfter mal spazieren gehen oder kleine Wege (wie zum Beispiel den Einkauf) zu Fuß erledigen.

Neben diesem positiven Effekt auf das Körpergewicht reduziert spazieren gehen auch Heißhungerattacken. Auch das wird sich langfristig positiv auf den Stoffwechsel und somit auf die Gesundheit und das Körpergewicht auswirken.

Spazieren gehen lindert Stress und Müdigkeit: Gerade in der heutigen schnelllebigen Zivilisation kämpfen immer mehr Menschen mit Stress ausgelöst durch beruflichen Druck und Reizüberflutung. Durch Spazierengehen kann man Stress gut abbauen. Bereits nach 10-20 Minuten tritt dieser Effekt ein. Das haben zahlreiche Studien eindeutig belegt. Natürlich eignen sich zahlreiche weitere Tätigkeiten, wie Kraftsport oder Jogging, um Stress im Alltag abzubauen.

Auch steigert das Spazieren gehen die Konzentration. Vor allem dann, wenn man sich dabei Dinge visuell vorstellt und sich auf etwas konzentriert.

Mit spazieren gehen mehr Achtsamkeit aufbauen: Idealerweise spazieren wir an Orten, an denen wir möglichst wenig Störquellen ausgesetzt sind. Das können Orte wie Waldränder oder Landstraßen sein. Durch die Ruhe, die wir nach einer weile Spazieren gehen genießen können, müssen wir uns mit unseren eigenen Gedanken beschäftigen. Das führt zwangsweise dazu, dass wir mehr Kontakt mit unbewussten Gedanken aufbauen. 

Diese können uns im Alltag vielleicht behindern oder depressiv machen. Auf der anderen Seite können wir durch diese Gedanken aber auch wichtige Erkenntnisse für uns selbst oder für unser Leben gewinnen. Deshalb genau hinhören! Wenn man sie beobachten kann, ist das der erste Schritt, um sie sich zunutze zu machen oder sie zu verändern.

Um zunehmend in Kontakt mit unseren unbewussten Gedanken zu kommen, müssen wir jedoch meistens bereits einige Wochen bis Monate regelmäßig Spazieren gehen und das am besten ausgiebig. 

Weniger Ängste und Depressionen: Dadurch, dass man sich bei spazieren Gehen seiner Gedanken und Gefühle bewusster wird, reduziert es auch Depressionen und Angstzustände. 

Spazieren gehen steigert die Kreativität: Dadurch, dass man beim spazieren gehen achtsamer wird, wird man auch gleichzeitig kreativer. Vielleicht arbeitet man bereits länger an einem Projekt und kommt nicht auf geeignete Lösungen. Beim Spazieren gehen ploppen jedoch plötzlich entscheidende Hinweise und Ideen in unserem Bewusstsein auf. Auch das passiert nicht von Jetzt auf gleich, sondern benötigt Übung und vor allem innere Ruhe.

Motivation beim Spazieren gehen: Natürlich können wir beim Spazieren gehen auch Dinge ausführen, die uns in unserer persönlichen Entwicklung weiter bringen. Beispielsweise kann man sich Motivations-Audios anhören oder sich seine persönlichen Ziele (oder damit in Verbindung stehende Situationen und Menschen) immer wieder bildlich vorstellen. Das fördert nicht nur die Motivation, sondern schafft auch neue neuronale Verbindungen im Gehirn.

Glücklicher durch Spazierengehen: Eine Wanderung im Wald oder durch die Stadt schüttet nachweisbar Glückshormone (Endorphinen) aus, sofern man sich dabei auf etwas Positives konzentriert! Das könnten zum Beispiel Sachen sein, für die man dankbar ist, wie zum Beispiel die eigene Familie oder die Möglichkeiten, die man in heutigen Zeiten hat.

Hier sind noch einige weitere positive Wirkungen, die das Spazieren Gehen auf uns menschliche Wesen haben kann:

  • der Blutdruck wird verbessert, was das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden, massiv senkt
  • das Risiko viele Krebsarten oder einen Herzinfarkt zu bekommen sinkt (was übrigens insgesamt bei allen Sportarten der Fall ist)
  • durch mehr Bewegung verringert sich das Risiko an Diabetes zu erkranken
  • durch mehr Bewegung kommt es seltener zu Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen
  • man kann neue Leute treffen, die ebenfalls spazieren gehen ;-)

Spazieren gehen oder wandern - Was ist der Unterschied?

Der Unterschied zwischen einem Spaziergang und einer Wanderung ist nicht sehr groß. Je länger ein Spaziergang dauert, desto mehr wird er zur Wanderung. Manche Wissenschaften, wie die Sportwissenschaft, ordnen auch einen schnelleren Gang (ab 6 Kilometer pro Stunde) als Wanderung ein.

Wie oft spazieren gehen oder wandern?

Bereits eine wöchentliche Spazierdauer von 4-6 Stunden wirkt sich sehr positiv auf die Gesundheit, wie oben beschrieben, aus. Wenn es Spaß macht, kann man auch die Dauer auf 1-2 Stunden pro Tag erhöhen. Ziel der Wanderung ist am besten ein Waldrand, über Stock und Stein oder durch ruhige Teile einer Stadt. Natur ist natürlich immer am besten.

Hier sind noch 15 Tipps für eine bessere psychische Widerstandsfähigkeit (Resilienz).